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Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg
Comprehensive Heart Failure Center

Straubmühlweg 2a
97078 Würzburg

Tel.: (+49)931-201-46333
Fax: (+49)931-201-646333
Email: dzhi@ukw.de

Für Patienten: (+49)931-201-46301

BMBF Förderkennzeichen:
bis 1.11.15: 01EO1004
ab  1.11.15: 01EO1504

Der zweitplatzierte Handball-Bundesligist "Rimpar Wölfe" aus Würzburg machen sich für ein gesundes Herz stark.
Der zweitplatzierte Handball-Bundesligist "Rimpar Wölfe" aus Würzburg machen sich für ein gesundes Herz stark.

Herz in Bewegung - Sport mit schwachen Herzen - Genetisch bedingte Kardiomyopathien

Anlässlich des 6. HFA-Days veranstaltet das DZHI gemeinsam mit dem Kooperationspartner Kompetenznetz Herzinsuffizienz eine Pressekonferenz im Rahmen der 82. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Sport trotz einer Herzerkrankung? Sport gerade wegen einer Herzerkrankung? Dass Bewegung und Aktivität für die Gesundheit wichtig sind, das steht außer Frage. Doch wie gefährlich kann Leistungssport werden, wenn eine versteckte Herzkrankheit den Sportler vorbelastet? Sogenannte angeborene Kardiomyopathien (familiär bedingte Herzmuskelerkrankungen) sorgen regelmäßig für Aufmerksamkeit in der Presse: 2010 bricht der Top-Handballer Sebastian Faißt in Schaffhausen inmitten eines Bundesligaspiels zusammen und stirbt an akutem Herzversagen. Auch der hochtalentierte Fußballnationalspieler und Stürmer Gerald Asamoah leidet an einer angeborenen Herzerkrankung, einer Herzwandverdickung. 2012 bestreitet der ehemalige zweifach Sieger des Ironman Hawaii (welthärtester Triatholon) bereits neun Monate nach einer offenen Operation am Herzen aufgrund eines Aortenaneurysma wieder einen Stadtlauf.

Sport und Herzerkrankungen schließen sich gegenseitig nicht aus. Sport kann bei Herzerkrankungen sogar therapeutische Effekte erzielen, denn der Herzmuskel wird durch gezielte Bewegung und Anstrenung trainiert, wie jeder andere Körpermuskel auch. Doch wie wichtig gerade die Früherkennung genetisch bedingter Herzerkrankungen für Sportbegeisterte ist, ist leider noch nicht in allen Sportvereinen - egal ob Amateur oder Bundesliga - ausreichend bekannt. Unter anderem liegt dies auch daran, dass die Früherkennung genetisch bedingter Kardiomyopathien noch in den Kinderschuhen steckt. Das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) ist mit einer neubesetzten Forschungsprofessur Pionier der genetischen Grundlagenforschung an Herzerkrankungen. Welche Hürden und Herausforderungen diese Wissenschaft zu meistern hat und ob sie helfen kann, künftige Spitzensportler vor herzbedingten Unfällen zu bewahren, kann während der Pressekonferenz besprochen werden.

  • Veranstaltungsort: Rosengarten, Mannheim
  • Zeit: 30.3.2016, 19 Uhr
  • Raum: Presseraum DGK Tagung (m:con)

Teilnehmer (vorraus.):

  • Prof. Thomas Meinertz (Dt. Herzstiftung)
  • Prof. Georg Ertl (Ärztlicher Direktor UKW, Sprecher DZHI)
  • Prof. Stefan Störk (wiss. Direktor DZHI)
  • Prof. Brenda Gerull (Forschungsprofessur Genetik der Herzkrankheiten, DZHI)
  • Stefan Schmitt (Handball-Mannschaftskapitän Rimpar Wölfe (Handballbundesliga, Platz 2)
  • Norman Stadler (Ironman-Gewinner aus Mannheim
  • Gerald Asamoah (Ex-Fußballnationalspieler, Videobotschaft)